Tragischer Tod: Influencer ertrinkt bei riskanter Eisbad-Challenge in Wismar
Hans-Werner HövelLeiche bei Suche nach Eisschwimmer gefunden - Tragischer Tod: Influencer ertrinkt bei riskanter Eisbad-Challenge in Wismar
Ein 40-jähriger Mann ist in Wismar ertrunken, nachdem er versucht hatte, ein Eisbad zu nehmen und sich dabei selbst zu filmen. Rettungskräfte bargen seinen Körper am Montagnachmittag aus dem Wendorfer Teich. Der Vorfall begann, als der Mann nach dem Betreten des zugefrorenen Gewässers am frühen Morgen nicht mehr auftauchte.
Der Mann war gegen 8:30 Uhr am Zierower Weg eingetroffen und hatte zwei Löcher in das dicke Eis geschnitten. Augenzeugen sahen, wie er ins Wasser stieg, doch er kehrte nicht zurück an die Oberfläche. Ein in der Nähe gefundenes Stativ deutet darauf hin, dass er die Schwimmaktion aufzeichnen wollte.
Feuerwehrleute, Polizisten und Taucher der DLRG leiteten eine großangelegte Suchaktion ein. Die Bedingungen waren schwierig, sodass die Rettungskräfte Ketten sägen einsetzen mussten, um die Öffnungen im Eis zu vergrößern. Gegen 12:45 Uhr orteten die Taucher schließlich den Körper des Mannes.
Das Opfer soll ein regional bekannter Influencer gewesen sein, der die Kamera aufgebaut hatte, um seine Eisbad-Challenge zu dokumentieren.
An der Suche waren mehrere Rettungsteams beteiligt, die über vier Stunden im Einsatz waren. Die Behörden bestätigten den Tod, nachdem der Leichnam aus dem Teich geborgen worden war. Der Vorfall unterstreicht die extremen Risiken, die mit unbegleitetem Eisschwimmen verbunden sind.