21 December 2025, 20:28

Umfrage: Export-Erwartungen deutscher Unternehmen sinken im November

Ein Messer und ein Lederobjekt sind auf einer Oberfläche zu sehen.

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Umfrage: Export-Erwartungen deutscher Unternehmen sinken im November

  1. November 2025, 09:34 Uhr

Die Stimmung in Deutschlands Exportwirtschaft trübt sich weiter ein: Die Erwartungen der Unternehmen sind im November deutlich gesunken und erreichen den niedrigsten Stand seit Monaten. Während wichtige Branchen mit einer schwächeren Auslandsnachfrage rechnen, gibt es dennoch Lichtblicke – einige Hersteller blicken weiterhin optimistisch auf ihre Geschäfte im Ausland.

Laut der aktuellen Umfrage des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung fielen die Export-Erwartungen deutscher Unternehmen im November von plus 2,2 Punkten im Oktober auf minus 3,4 Punkte. Dies deutet auf eine zunehmend vorsichtige Grundstimmung in weiten Teilen der Branche hin. Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Konjunkturumfragen, sprach von einer „gemischten Lage“ und warnte, dass es kaum Anzeichen für eine nachhaltige Erholung gebe.

Besonders die Automobil-, Lebensmittel- und Metallindustrie erwarten rückläufige Auslandsgeschäfte. Diese stark exportabhängigen Sektoren stellen sich auf schwierigere Zeiten ein. Anders sieht es im Maschinenbau aus, wo die Exportaktivitäten stabil bleiben. Auch Hersteller von elektronischen und optischen Erzeugnissen verzeichnen kaum Veränderungen bei ihren Auslandsaufträgen.

Nicht alle Meldungen fallen jedoch negativ aus: Unternehmen der Elektroindustrie sowie der Lederwarenbranche rechnen mit steigenden Exporten. Zu den optimistischen Stimmen zählen etwa Zeiss und die Tochtergesellschaft Carl Zeiss Meditec, die auf optische und medizintechnische Lösungen spezialisiert sind.

Die aktuellen Zahlen zeigen ein gespaltenes Bild der deutschen Exportwirtschaft: Während einige Branchen mit nachlassender Nachfrage kämpfen, bleiben andere – wie die Elektro- und Optikhersteller – zuversichtlich. Der insgesamt gedämpfte Stimmungsindikator lässt jedoch auf herausfordernde Monate für viele Exporteure schließen.