14 January 2026, 18:44

VfB Lübeck scheitert mit 0 Punkten beim Hallenmasters in Kiel

Eine große Menschenmenge, die auf Sitzplätzen und Stehplätzen in einer Halle sitzt, mit einem Geländer auf der rechten Seite, Bildschirmen, Fahnen und Deckenleuchten im Hintergrund.

VfB Lübeck scheitert mit 0 Punkten beim Hallenmasters in Kiel

VfB Lübeck scheidet punktelos beim 26. SHFV-LOTTO-Hallenmasters in Kiel aus

Der VfB Lübeck ist nach drei Niederlagen in der Vorrunde beim 26. SHFV-LOTTO-Hallenmasters in der Kieler Wunderino-Arena früh ausgeschieden. Das Team, das in Abwesenheit von Cheftrainer Guerino Capretti von Co-Trainer Pierre Becken und Torwarttrainer Lukas Oden betreut wurde, blieb in dem Hallenturnier ohne jeden Zähler.

Der vorzeitige Abschied kam trotz eines vielversprechenden Starts im Stadtderby, in dem die Lübeckers eine 2:0-Führung gegen den 1. FC Phönix Lübeck noch aus der Hand gaben.

Schon das Auftaktspiel gegen Heider SV endete mit einer knappen 0:1-Niederlage – Yusef Abdelrahman traf für die Sieger, während der VfB zweimal nur die Latte oder den Pfosten traf. Ohne den im Urlaub befindlichen Capretti übernahmen Becken und Oden die Mannschaftsführung.

Es folgte das Stadtderby gegen den 1. FC Phönix Lübeck. Nach einer 2:0-Führung brach der VfB in der zweiten Halbzeit ein und verlor am Ende mit 2:3 – eine Niederlage, die die Aussichten auf das Weiterkommen aus Gruppe A zunichtemachte.

Im abschließenden Spiel unterlag die Mannschaft mit 0:1 gegen den VfR Neumünster. Mit null Punkten aus drei Partien beendete Lübeck die Gruppenphase auf dem letzten Platz. Heider SV und der VfR Neumünster zogen derweil in die K.-o.-Runde ein.

Anderswo verteidigte der SV Todesfelde erfolgreich seinen Titel: Nach einem Halbfinalsieg gegen Holstein Kiel II setzte sich das Team im Finale mit 3:1 gegen Heide durch.

Mit Spielern wie Colin Ulrich, Bjarne Pfundheller und Torben Sachau blickt der VfB nun auf die nächsten Aufgaben. Für die Lübeckers endete das Hallenturnier enttäuschend ohne jeden Punktgewinn. Nach Caprettis Rückkehr soll die Mannschaft neu formiert werden, während der SV Todesfelde einen weiteren Titel feierte. Heider SV und der VfR Neumünster überstanden hingegen die Gruppe, in der der VfB früh die Segel streichen musste.