Wacken 2025: Bauern retten Autos mit Traktoren aus dem Schlamm
Hans-Werner HövelWacken 2025: Bauern retten Autos mit Traktoren aus dem Schlamm
Wacken 2025: Landwirte befreien Autos mit Treckern aus dem Schlamm
Landwirte aus der Region Wacken haben erneut Hunderte Festivalbesucher mit ihren Traktoren aus dem Morast gezogen.
- August 2025, 11:27 Uhr
Das Wacken Open Air 2025 wurde von extremen Wetterbedingungen heimgesucht: Schwere Unwetter zwangen die Veranstalter zweimal zur Räumung des Geländes. Bei 85.000 Besuchern blieben zahlreiche Fahrzeuge im tiefen Schlamm stecken und konnten ohne Hilfe nicht mehr fahren. Vor Ort griffen ansässige Landwirte ein – mit ihren Traktoren bargen sie von frühmorgens bis spätabends gestrandete Autos.
Nach heftigen Regenfällen verwandelte sich der Festival-Campingplatz in eine schlammige Matschlandschaft. Als die Veranstaltung endete, saßen Hunderte Fahrzeuge fest, blockierten Ausfahrten und verzögerten die Abreise. Viele Besucher hatten bereits am Samstag oder in der Nacht das Gelände verlassen, doch die Verbliebenen mussten mit langen Wartezeiten kämpfen.
Zwischen 35 und 55 Traktoren wurden eingesetzt, um den Stau aufzulösen. Autofahrer mit festgefahrenen Wagen mussten Abschleppösen anbringen, das Warnblinklicht einschalten und sich gedulden. Die Landwirte arbeiteten konsequent und zogen Fahrzeug für Fahrzeug aus dem Schlamm. Die Polizei überwachte die Lage und beschrieb den Verkehr als angespannt, aber geordnet. Trotz des Chaos gab es keine größeren Zwischenfälle – die Bergungsaktion dauerte bis in den Abend hinein.
Dank des Einsatzes konnten schließlich alle Festivalgäste das Gelände sicher verlassen. Die Landwirte aus der Region spielten eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung des durch die Unwetter verursachten Verkehrschaos. Ohne ihre Hilfe wären viele Autos noch lange im Schlamm stecken geblieben.