18 April 2026, 20:21

Warum der 12. November Deutschlands albernster Feiertag für Wortspiele ist

Ein November-Kracher - Punch, oder das Londoner Charivari vom 28. November 1874, das eine feierliche Gruppe von Menschen mit dekorativem Text zeigt.

Warum der 12. November Deutschlands albernster Feiertag für Wortspiele ist

Jährlich am 12. November feiert Deutschland den "Tag des schlechten Wortspiels" – ein Fest der Sprachakrobatik in ihrer absurdesten Form. Die Idee zu diesem Tag stammt vom Cartoonisten Bastian Melnyk, der Menschen ermutigen wollte, die albernere Seite der Sprache zu entdecken. Seit der Premiere im Jahr 2009 hat sich der Tag zu einer humorvollen Tradition für alle Wortspiel-Fans entwickelt.

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Der Anstoß für den "Tag des schlechten Wortspiels" kam von Melnyk, einem deutschen Zeichner, der für die Erfindung skurriler Feiertage bekannt ist. Über 200 ungewöhnliche Aktionstage hat er ins Leben gerufen, doch dieser sticht durch seinen Fokus auf sprachlichen Humor hervor. Entgegen mancher Behauptungen fand die erste Auflage nicht 2006, sondern 2009 statt.

Wortspiele leben von sprachlicher Kreativität – sie verdrehen Bedeutungen oder Klänge, um komische Effekte zu erzielen. Beliebte Varianten sind etwa Spoonerismen, bei denen Laute in Redewendungen vertauscht werden, oder polyseme Wortspiele, die die mehrfache Bedeutung eines Begriffs ausnutzen. Der Tag lädt dazu ein, besonders furchtbare Witze zu teilen, vor allem auf Deutsch, wo Wortspiele oft besonders einfallsreich ausfallen.

Anders als manche Feiertage, die an einen bestimmten Wochentag gebunden sind, fällt der "Tag des schlechten Wortspiels" immer auf den 12. November. Das feste Datum erleichtert es Enthusiasten, ihre schlimmsten – oder besten – sprachlichen Einfälle Jahr für Jahr zu planen.

Der Tag bleibt zwar ein Nischenphänomen, doch als dauerhafte Hommage an die Eigenheiten der Sprache hat er sich etabliert. Indem der 12. November den schlechtesten Witzen gewidmet ist, hält die Aktion die Tradition des Wortspiels in der deutschen Kultur am Leben. Ob durch Spoonerismen oder raffinierte Doppeldeutigkeiten – an diesem Tag bekommen selbst die übelsten Kalauer ihren großen Auftritt.

Quelle