21 April 2026, 06:18

Warum der Karsamstag kein Feiertag ist – trotz religiöser Bedeutung

Eine Vintage-Postkarte mit einer Abbildung eines gelben Huhns, eines Eis, eines Messers und von Lilien der valley mit der Aufschrift "Frohe Ostern".

Warum der Karsamstag kein Feiertag ist – trotz religiöser Bedeutung

Karsamstag, auch Ostersamstag genannt, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein ganz normaler Werktag. Obwohl der Tag vor Ostersonntag religiös von großer Bedeutung ist, haben Arbeitnehmer keinen automatischen Anspruch auf einen freien Tag. Stattdessen bleiben die meisten Unternehmen und Behörden wie gewohnt geöffnet.

Da sich der Karsamstag nach dem beweglichen Kalender der christlichen Feiertage richtet, fällt er jedes Jahr auf ein anderes Datum. 2026 wird er auf den 4. April fallen, Ostersonntag folgt am 5. April. Der Tag markiert das Ende der Fastenzeit und gilt traditionell als Zeit der stillen Besinnung.

Trotz seiner religiösen Bedeutung ist der Karsamstag in keinem deutschen Bundesland ein gesetzlicher Feiertag. Arbeitnehmer müssen arbeiten, wenn der Tag in ihren regulären Arbeitsplan fällt – ein Anspruch auf Zusatzvergütung besteht nicht. Behörden halten in der Regel ihre üblichen Öffnungszeiten ein, auch wenn einige Regionen die Öffnungszeiten verkürzen oder eine zurückhaltendere Atmosphäre fördern können.

Obwohl der Tag theologisch als Karsamstag bekannt ist, wird auch die Bezeichnung Ostersamstag häufig verwendet. Diese Unterscheidung ändert jedoch nichts an seinem Status: Unternehmen, Schulen und öffentliche Einrichtungen arbeiten ohne Unterbrechung weiter.

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In den deutschsprachigen Ländern bleibt der Karsamstag ein gewöhnlicher Arbeitstag. Arbeitgeber legen ihre eigenen Regelungen fest, und es gibt keine bundesweiten Vorschriften für freie Tage oder Sonderzahlungen. Für viele wird er wie jeder andere Samstag verlaufen – trotz seiner Bedeutung in der christlichen Tradition.

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