Werder Bremen steht ohne Victor Boniface vor dem Stürmer-Notstand
Hans-Werner HövelWerder startet ohne Boniface - Medizinischer Termin nächste Woche - Werder Bremen steht ohne Victor Boniface vor dem Stürmer-Notstand
Werder Bremen sucht dringend nach einem neuen Stürmer. Die Notwendigkeit ist nach den anhaltenden Knieproblemen und dem wahrscheinlichen Abgang von Victor Boniface noch größer geworden. Seine Abwesenheit beim ersten Training 2024 hat zusätzliche Sorgen ausgelöst.
Boniface kämpft seit seinem Wechsel zum Verein mit seiner Fitness. In elf Einsätzen für Werder Bremen gelang ihm kein einziges Tor. Medizinische Experten von Werder Bremen und Bayer 04 Leverkusen raten nun zu einer Operation wegen seiner Knieverletzung.
Nächste Woche reist der Stürmer nach Innsbruck, um sich mit dem Spezialisten Christian Fink zu beraten. Stimmt er dem Eingriff zu, fällt er für den Rest der Saison aus. Selbst ohne Operation machen seine anhaltenden Kniebeschwerden und seine schlechte Verfassung deutlich, dass Trainer Horst Steffen ihn nicht mehr in seine Pläne einbeziehen wird.
Der Fokus des Vereins liegt nun darauf, die Mannschaft vor den entscheidenden Spielen zu verstärken. Am Sonntag steht ein Testspiel gegen den FC St. Pauli an, bevor am 10. Januar das erste Pflichtspiel des Jahres gegen die TSG 1899 Hoffenheim folgt. Zwar wurde noch kein konkreter Stürmer genannt, doch gibt es Gerüchte über Interesse an anderen Positionen, darunter der rechte Außenverteidiger Juchym Konoplja, der Flügelspieler Gessim Yassine und der Mittelfeldspieler Anthony Dennis.
Bonifaces Zukunft bei Werder Bremen scheint vorbei – eine Operation würde ihn monatelang ausfallen lassen. Der Verein muss nun schnell für Ersatz sorgen, um die Lücke vor den anstehenden Partien zu schließen. Sein Abgang hinterlässt Steffen für die Rückrunde nur begrenzte offensive Optionen.