01 January 2026, 19:20

Wintergefahren: Warum Adventskerzen und Lithium-Batterien die Feuerwehr alarmieren

Eine Maus steht im Schnee.

Wintergefahren: Warum Adventskerzen und Lithium-Batterien die Feuerwehr alarmieren

Die Weihnachtszeit hat begonnen – die erste Kerze am Adventskranz brennt bereits. Doch mit dem Wintereinbruch warnen Feuerwehren vor erhöhten Gefahren: von glatten Wegen bis hin zu defekten Akkus. Besonders besorgniserregend ist der deutliche Anstieg von Vorfällen mit wiederaufladbaren Batterien und Lithium-Ionen-Zellen. Gleichzeitig bringen Glatteis und Schnee zusätzliche Risiken für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger mit sich. Da Adventskränze und Weihnachtsbäume mit der Zeit austrocknen, steigt die Brandgefahr in Wohnungen. Landesbranddirektor Jörg Nero rät, Dekorationen von Wärmequellen fernzuhalten und brennende Kerzen niemals unbeaufsichtigt zu lassen. Schon eine kleine Flamme kann sich in trockener Umgebung rasant ausbreiten. Auch defekte Akkus bergen erhebliche Risiken. Unbeaufsichtigte Ladegeräte können überhitzen und Brände auslösen, während beschädigte Batterien sofort fachgerecht entsorgt werden müssen – keinesfalls gehören sie in den Hausmüll, sondern zu speziellen Sammelstellen. Das Winterwetter verschärft die Gefahrenlage zusätzlich. Glatteis und Schnee erhöhen die Sturz- und Unfallgefahr im Straßenverkehr. Nicht geräumte Wege können im Ernstfall zudem Rettungskräfte behindern, wenn jede Sekunde zählt. Bürger sollten daher Gehwege und Zufahrten regelmäßig streuen. Für Autofahrer sind Winterreifen und eine angepasste Ausstattung Pflicht. Die Feuerwehren appellieren außerdem daran, Unterflurhydranten von Schnee, Eis und Laub freizuhalten. Gut sichtbare Hausnummern und freigehaltene Zufahrtswege für Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge können im Notfall Leben retten. Trotz aller Risiken wünschen die Feuerwehren allen eine besinnliche, sichere und erholsame Weihnachtszeit. Jedes Jahr bringen die Kombination aus winterlichen Bedingungen und vorweihnachtlichen Bräuchen besondere Sicherheitsherausforderungen mit sich. Ob das Freiräumen von Wegen oder der verantwortungsvolle Umgang mit Batterien – schon kleine Vorsichtsmaßnahmen können Unfälle verhindern. Die Feuerwehren bitten alle, in dieser Zeit besonders achtsam zu bleiben.