WM 2023: Was Autofahrer beim Fahnen-Schmuck und Korsos beachten müssen
Hans-Werner HövelWM 2023: Was Autofahrer beim Fahnen-Schmuck und Korsos beachten müssen
Deutschland bereitet sich auf die FIFA-Weltmeisterschaft 2023 vor, die am 11. Juni beginnt und bis zum 19. Juli dauert. Mit der Rekordzahl von 48 teilnehmenden Mannschaften – gegenüber 32 im Vorjahr – brennen die Fans darauf, ihre Unterstützung zu zeigen. Doch die Behörden erinnern Autofahrer daran, strenge Regeln bei der Fahrzeugdekoration zu beachten.
Autoschmuck ist erlaubt, muss jedoch Sicherheitsstandards erfüllen. Kleine Fahnen an den Seitenfenstern oder Aufkleber sind in der Regel gestattet, sofern sie die Sicht des Fahrers nicht beeinträchtigen. Auch das komplette Bemalen eines Fahrzeugs in Nationalfarben ist zulässig, solange dadurch keine Gefahren entstehen.
Blinker und Nummernschilder müssen jederzeit vollständig sichtbar und lesbar bleiben. Dekorationen müssen fest angebracht sein – lockere oder hervorstehende Teile, die sich selbst bei niedrigem Tempo lösen könnten, sind verboten.
Die Polizei weist darauf hin, dass Autokorsos in Deutschland eigentlich illegal sind. Während großer Sportereignisse könnten Beamte die Regelung jedoch nicht ganz so streng durchsetzen. Dennoch müssen Fahrer in Konvois sämtliche Verkehrsregeln einhalten, also bei Rot anhalten und die Vorfahrtsbestimmungen beachten.
Mitfahrer dürfen sich nur auf zugelassenen Sitzen aufhalten und nicht aus dem Fenster lehnen oder auf der Motorhaube eines fahrenden Autos posieren. Die gesetzliche Promillegrenze für Fahrer liegt bei 0,05 Prozent, für Fahranfänger gilt absolute Alkoholabstinenz.
Die erweiterte WM 2023 bringt mehr Teams und voraussichtlich auch mehr Feiern mit sich. Fans dürfen ihre Autos schmücken, müssen dabei aber Sicherheit und Verkehrsregeln beachten. Die Behörden werden Verstöße überwachen, könnten während des Turniers jedoch in Einzelfällen etwas großzügiger sein.







