24 May 2026, 18:19

Wohngeld 2024: Warum Millionen Haushalte auf finanzielle Hilfe verzichten

Hohe Mieten? Hier erfahren Sie, wann Sie staatliche Unterstützung erhalten

Wohngeld 2024: Warum Millionen Haushalte auf finanzielle Hilfe verzichten

Steigende Mieten in Braunschweig und ganz Deutschland setzen einkommensschwache Haushalte und Rentner unter Druck. Viele kämpfen mit den Wohnkosten, doch nur ein Bruchteil beantragt die Leistungen, auf die sie möglicherweise Anspruch haben. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) bietet nun Hilfe an, um den Weg durchs Wohngeld und andere finanzielle Unterstützungsprogramme zu erleichtern.

Rund zwei Millionen Haushalte in Deutschland könnten Anspruch auf Wohngeld haben – doch längst nicht alle stellen einen Antrag. Die Förderung steht Mietern und Eigentümern offen, die bestimmte Kriterien erfüllen, etwa Einkommensgrenzen, Haushaltsgröße oder die örtliche Mietpreisentwicklung. Auch Steuerfreibeträge spielen bei der Berechnung eine Rolle.

Für Mieter bietet das Wohngeld monatliche Entlastung, wobei die durchschnittliche Auszahlung bei etwa 300 Euro liegt. Eigentümer können hingegen einen Lastenzuschuss erhalten – eine Förderung, die belastende Wohnkosten abfedern soll. Wer bereits staatliche Leistungen wie Bürgergeld oder Sozialhilfe bezieht, hat jedoch keinen Anspruch.

Trotz stark gestiegener Mieten blieb die Wohngeldhöhe in diesem Jahr unverändert. Die nächste Anpassung ist erst zum 1. Januar 2027 vorgesehen. Um Betroffenen den Antrag zu erleichtern, unterstützt der SoVD in Braunschweig bei der Beantragung von Wohngeld und klärt Fragen zu Rentenansprüchen.

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Die Hilfe des SoVD kommt zu einer Zeit, in der viele Haushalte unter der wachsenden finanziellen Belastung durch hohe Wohnkosten ächzen. Anspruchsberechtigte können sich nun beraten lassen, wie sie Wohngeld oder Lastenzuschuss beantragen. Da die Leistungen bis 2027 nicht erhöht werden, bleibt die Unterstützung zwar unverändert – für Bedürftige ist sie aber eine unverzichtbare Stütze.

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