Wohnungsnot in Deutschland: 1,4 Millionen fehlende Wohnungen – und keine Lösung in Sicht
Hans-Werner HövelWohnungsnot in Deutschland: 1,4 Millionen fehlende Wohnungen – und keine Lösung in Sicht
Deutschlands Wohnungsnot spitzt sich zu – 1,4 Millionen fehlende Wohnungen bundesweit
Die Wohnungskrise in Deutschland verschärft sich weiter: Mindestens 1,4 Millionen Wohnungen fehlen bundesweit. Caren Lay, wohnungspolitische Sprecherin der Linken, warnt, der Mangel entwickle sich zu einer gefährlichen „sozialen Bruchlinie“. Sie fordert nun von der Bundesregierung sofortiges Handeln, um das Problem entschlossen anzugehen.
Lay kritisiert die bisherigen Maßnahmen als völlig unzureichend. Bundesbauministerin Verena Hubertz hatte zwar kürzlich neue Vorschläge vorgelegt, doch Lay wies diese als bei Weitem nicht ausreichend zurück. Die Linke bezeichnet auch die niedrige Zahl fertiggestellter Wohnungen im Jahr 2021 als „beschämend“.
Ihre Forderungen umfassen eine direkte staatliche Rolle beim Bau bezahlbaren Wohnraums. Lay besteht darauf, dass zugesagte Fördergelder für gemeinnützigen Wohnungsbau „ohne weitere Verzögerung“ freigegeben werden müssen. Gleichzeitig verlangt sie ein dringendes Investitionsprogramm, um den Bau von Sozialwohnungen, kommunalen Immobilien und Genossenschaftswohnungen voranzutreiben.
Die Wohnungsnot setzt viele Menschen unter Druck, die sich bezahlbaren Wohnraum kaum noch leisten können. Lays Vorschläge zielen darauf ab, den gemeinnützigen und öffentlich geförderten Wohnungsbau auszuweiten, um den Markt zu entlasten.
Der Vorstoß der Linken kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Wohnungslücke in Deutschland weiter wächst. Lays Appell an die Bundesregierung, schneller zu handeln und Fördermittel zügig bereitzustellen, soll den Wohnungsbau beschleunigen. Ohne diese Schritte, so ihre Warnung, werde sich die Krise für einkommensschwache Haushalte weiter verschärfen.







