Zanders-Gelände wird bis 2050 radikal umgestaltet – mit 3.000 Wohnungen und Jobs
Hildegund LachmannZanders-Gelände wird bis 2050 radikal umgestaltet – mit 3.000 Wohnungen und Jobs
Das Zanders-Gelände steht vor tiefgreifenden Veränderungen in den nächsten zwei Jahrzehnten. Bis 2050 sind 3.000 neue Wohnungen und 3.000 Arbeitsplätze geplant, begleitet vom Abriss jüngerer Gebäude, um historische Strukturen freizulegen. Unterdessen gibt es einen Wechsel an der Spitze der Zanders Entwicklung GmbH (ZEG): Oliver Brügge scheidet Ende April 2026 aus seinem Amt aus.
Oliver Brügge verließ zum 30. April 2026 seinen Posten als Geschäftsführer der ZEG. Sein Ausscheiden folgt auf Jahre der Arbeit, in denen er die Organisation aufbaute und ihre langfristige Strategie prägte. Als interimistischer Geschäftsführer übernimmt vorerst Udo Krause, während nach einer dauerhaften Lösung gesucht wird.
Die Abrissarbeiten für die jüngeren Gebäude auf dem Zanders-Gelände beginnen 2026. Ziel ist es, bis Anfang 2027 historische Bausubstanz freizulegen, um das kulturelle Erbe der Region zu bewahren und gleichzeitig Platz für neue Entwicklungen zu schaffen. Ein wichtiger Meilenstein ist die Eröffnung des Rail Parks am 9. Mai 2026, der vor allem jungen Menschen den Zugang zum Gebiet erleichtern soll.
Eine neue Website, zanders.de, wird in Kürze als zentrale Informationsplattform für das Projekt online gehen. Noch müssen im Entwicklungsplan jedoch die genauen Projektarten und Standards für das Gelände festgelegt werden. Ein Investor hat bereits großes Interesse an einem gewerblichen und gastgewerblichen Vorhaben bekundet.
Auch eine Einzelhandelsstrategie liegt vor. Statt mit der Innenstadt in Konkurrenz zu treten, soll sie bestehende Betriebe ergänzen und eine nahtlose Verbindung zwischen den beiden Bereichen schaffen.
Das Zanders-Projekt wird die Region nachhaltig verändern – mit Wohnraum, Arbeitsplätzen und Denkmalschutz als zentrale Säulen. Die Eröffnung des Rail Parks und die neue Website bieten Anwohnern und Besuchern besseren Zugang und mehr Transparenz. Der Führungswechsel und das Investoreninteresse deuten auf stetige Fortschritte in den kommenden Monaten hin.






